„The Wedding Bet“ von Christine Troy

„The Wedding Bet“ von Christine Troy

„The Wedding Bet“ von Christine Troy

Die Eishockeyspieler der Portland Devils sind für ihre Wetten bekannt. Je verrückter, desto besser. Das gilt auch für die Einsätze. Dass die Jungs ausgerechnet auf der Hochzeit ihres Goalies Toby eine veranstalten, ist mehr als gewagt.
Diese Tatsache ist dem Flügelspieler Durand durchaus bewusst, trotzdem hält ihn das nicht davon ab, mitzumachen. Schließlich stehen seine Chancen zu gewinnen überraschend gut. Dumm nur, dass die hübsche Brautjungfer Melody all seine Pläne durcheinanderbringt.

Das Buch beginnt mit der Ankunft der Gäste an der Hochzeitslocation auf Burg Uttwil. So werden alle Acteure mehr oder weniger sofort vorgestellt.
Melody, Schwester der Braut steht natürlich im Focus, Durand, der hackedicht aus dem Bus steigt sorgt sofort für ein Schmunzeln.
Durand, der eigentlich hinter einer anderen her ist wird aber auch auf Melody aufmerksam.
Die Feierlichkeiten vor der Hochzeit, die Hochzeit an sich und natürlich auch die große Feier nach der Trauung sind toll beschrieben. Da sind viele Bräuche und Traditionen erwähnt, die ich kenne und liebe.
Insgesamt ist die Stimmung des Buches sehr positiv und macht Spaß.

Die Love Story an sich ist eigentlich auch sehr süß beschrieben. Ich mag den Schreibstil der Autorin ja ohnehin sehr. Allerdings muss ich sagen, dass mich dieses Buch nicht so begeistert hat wie die vorherigen der Autorin. Das liegt aber denke ich an der fehlenden Sympathie für Durand. Ihn konnte ich irgendwie als Typen nicht richtig greifen. Er war mir zu glatt, zu wenig kantig. Es ist nicht so, dass ich ihn doof finde aber nichtssagend. Was ich sehr schade finde denn an sich war die Geschichte sehr süß.

Für mich war es ein schönes Buch für zwischendurch, das einfach nicht 100% meinen Geschmack bei den Charakteren getroffen hat.
Trotzdem empfehle ich es weiter wenn ihr ein witziges und leichtes Sportler Romance Buch sucht.

„Fame for Love – Baseballer küsst man nicht“ von H.C.Hope

„Fame for Love – Baseballer küsst man nicht“ von H.C.Hope

„Fame for Love – Baseballer küsst man nicht“ von H.C.Hope

Klappentext:
Avery Bells kann sich definitiv schöneres vorstellen als stundenlang den Groupies von Finn Fame, dem bekannten Baseballstar, bei ihren Schwärmereien zuzuhören. Doch als der Weltsportler für eine Autogrammstunde ausgerechnet das Kino aussucht, in dem Avery jobbt, hat sie keine Wahl. Sie muss sich nicht nur um dessen Fans, sondern auch noch um den Superstar persönlich kümmern. Eine spendierte Coke später findet sich Avery auf einem Date mit dem sexy Star wieder – es knistert heftig zwischen den beiden. Doch dann geraten Finn und sein bester Kumpel Jayden plötzlich ins Kreuzverhör der Medien, die einen handfesten Skandal aufdecken wollen. Werden Avery und Finn trotzdem zusammenfinden oder sind die Steine, die ihnen in den Weg gelegt werden zu schwer …?

Ich habe das Ebook als Rezensionsexemplar bekommen und war nach dem Klappentext sehr gespannt auf die Geschichte von Avery und Finn. Sportromanzen lese ich sehr gerne und nach dem Klappentext erwartete ich eine leichte und lustige Geschichte mit ein bisschen Drama und viel Liebe.
Leider war es mir zu viel Drama.
Avery ist zu Beginn komplett auf Konfrontation mit Finn. Sie hält ihn für einen selbstverliebten Schönling und lässt ihn das auch spüren. Mir hat sich nicht erschlossen warum sie dermaßen gegen ihn schießt, obwohl sie ihn zu dem Zeitpunkt noch nicht mal kennt. Das wirkte auf mich eher unsympathisch. Als sich die beiden dann vorsichtig annähern macht sie quasi eine 180 Grad Drehung und findet ihn plötzlich total toll.
Trotzdem ist es immer wieder ein Hin und Her, ein ewiges Versteckspiel weil die Öffentlichkeit nicht erfahren darf, dass der Baseballstar sich verliebt hat. Dazu eine angedeutete homosexuelle Neigung, ein eifersüchtiger Teamkollege und viel Geheimniskrämerei machen das Buch sehr unentspannt und schaffen eine eher negative Grundstimmung.
Die Idee hinter dem Buch hat mir eigentlich gut gefallen. Auch viele Szenen zwischen Avery und Finn waren wirklich süß. Die Freunde der beiden sind großartig und geben der Geschichte einen positiven Touch.
Der Schreibstil war auch sehr gut.
Leider wirkte das Ganze doch zu sehr konstruiert und mir hat die Grundstimmung in dem Buch einfach nicht besonders gefallen. Es war zu viel von allem nur nicht vom wichtigsten, der Liebe.
Das Buch hat meinen Geschmack leider nicht getroffen auch wenn es gut geschrieben war.

LG Tanja